Du möchtest mehr Kunden gewinnen und mehr Umsatz generieren? Du weißt aber nicht genau, wie Du anfangen sollst, weil Dir die Möglichkeiten unendlich erscheinen? Mit diesen 10 Tipps kannst Du eine gute Basis schaffen und Deinem Business einen richtigen Kick geben.

Bevor Du mit dem (Online) Marketing starten kannst, gibt es jedoch ein paar Punkte, über die Du Dir bereits Gedanken gemacht haben solltest.

Wer ist dein Wunschkunde? Mit welchen Kunden möchtest Du gerne arbeiten? Hier reicht nicht die Aussage, dass alle Wunschkunden sind, die Deine Produkte kaufen würden!

Du musst die Probleme Deiner Kunden kennen und natürlich eine Lösung dafür haben.

Wenn Du diese Fragen für Dich beantworten kannst, dann kann es zielgerichtet los gehen.

1) Webseite

Potenzielle Kunden finden Dich, gerade bei einem Online Business, meistens über Deine Webseite. Vorausgesetzt, sie ist gut zu finden, aber das ist ein anderes Thema. Hier kannst Du Dich und Dein Business im richtigen Licht präsentieren und Deinen potenziellen Kunden vorab die wichtigsten Informationen geben. Auf Deiner Webseite sollte auch klar werden, wie Du Deinem Kunden helfen kannst und welche Probleme Du löst.

2) Newsletter

Wusstest Du, dass potenzielle Kunden ca. 7 Mal von Dir gelesen/ gehört haben müssen, bevor sie bei Dir kaufen? Ein Newsletter kann dabei helfen, Dich immer wieder zu präsentieren und den Kunden durch sinnvollen Inhalt klar zu machen, dass sie unbedingt mit Dir arbeiten sollten. Und genau das ist es: Sinnvoller Inhalt! Spame Deine Leser bitte nicht zu, keiner mag Spam. Teaser interessante Blogbeiträge an und locke die Menschen so auf Deine Webseite. Kündige Webinare an und wenn Du neue Produkte hast, dann kann Dir Deine Newsletterliste enorm helfen.

3) Social Media

Hier gilt selbiges wie für den Newsletter, mache Deine Kunden immer wieder auf Dich aufmerksam. Sei präsent. Du kannst auch mit Tools wie Hootsuite oder Buffer arbeiten, dass kann Dir bei dem Aufbau einer Struktur helfen. Du musst zu Beginn auch nicht auf jedem Kanal aktiv sein, aber Du solltest Dich zum mindest mit einem intensiv auseinander setzen und da regelmäßig von Dir hören lassen. Überlege Dir, was Du beispielsweise an festen Wochentagen machen kannst (Montags postest Du ein Bild mit Spruch, Dienstags einen neuen Blogbeitrag, Mittwochs teilst Du den Blogbeitrag eines anderen, Donnerstag teilst Du einen alten Blogbeitrag, Freitags stellst Du eine Frage und Samstags gehst Du beispielsweise mit einem Live Video online. Und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt.

3) Videos drehen

Menschen lieben es, sich berieseln zu lassen. Mir geht es auch so, denn Videos können auch so nebenher laufen. Wenn ich nach bestimmte Informationen suche und über einen spannenden YouTube Kanal stolpere, klicke ich Video für Video durch und kann nicht mehr aufhören, Informationen zu tanken. Du musst nicht direkt einen Videokanal launchen. Auch wenn das Sinn macht. Aber vielleicht fängst Du an, kurze Videos zu präsentieren und über Deine Leidenschaft und Deine Herzensthemen zu sprechen. Und wenn Du Dich traust, dann nimm über Facebook ein Live- Video auf. Die Reichweite soll extrem sein und wenn Du dann im Newsfeed Deiner Fans landest, hast Du gute Chancen, dass Dein Video angeklickt wird.

4) Kundenbewertungen

Frag Deine bestehenden und glücklichen Kunden doch einfach nach einer Bewertung und biete dafür an, auf die entsprechende Seite des Kunden zu verlinken. Falls Du ein Business mit Privatkunden hast, könntest Du auch beispielsweise einen kleinen Rabatt für die nächste Bestellung einräumen, oder den Versand verschenken. Das ist eine günstige und gute Gelegenheit zu werben. Es reichen bereits 3-5 Bewertungen, es müssen ja nicht gleich hunderte sein.

5) Beiträge in Facebook- Gruppen teilen

Blogbeiträge kannst Du wunderbar in verschiedenen Gruppen teilen und so Deine Reichweite erhöhen. Aber Vorsicht! Mach Dich nicht unbeliebt und poste wahllos Beiträge. Schau zunächst in der Gruppenbeschreibung nach, ob das Teilen von Beiträgen erwünscht ist oder nicht. Ein Verstoß führt bei manchen Gruppen zu einem direkten Ausschluss. Achte auch darauf, dass die Gruppen zu Deinem Thema passen und Deine Beiträge einen Mehrwert liefern.

6) Positionierung durch Gruppen und Foren

In Gruppen und Foren kannst Du Dich gut als Experte positionieren. Dort gibt es immer Menschen mit Problemen, die Du womöglich lösen kannst. Dort findest Du dann auch Deine Wunschkunden. Wenn in den Gruppen und Foren Lösungen erfragt werden, die Du mit einer kurzen Antwort liefern kannst, dann nutze die Gelegenheit. So werden Deine Wunschkunden auf Dich aufmerksam. Viele sind dankbar für Deine Lösung und wenn du Dich á la „Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich gerne bei mir!“ anbietest, gewinnst Du vielleicht schon den ersten Kunden.

Wenn Du jedoch selbst für eine Lösung anfangen musst, zu recherchieren etc. dann lass es lieber, dass ist meistens zu aufwändig. In den Gruppen, in denen ich unterwegs bin, wird z.B. oftmals nach einer Plugin Empfehlung für WordPress für ein bestimmtes Problem gefragt. Da ich Plugins und Tools liebe, habe ich meistens sofort eine Antwort parat und gebe gerne Tipps.

7) In Netzwerkgruppen vorstellen

Es gibt unzählige Netzwerkgruppen bei Facebook, Xing und Co. Gib einfach im Suchfeld deine Berufsbezeichnung ein oder alternativ gibst Du Wörter wie „Netzwerk“ „Business“ etc. ein. Dort findest Du dann wahrscheinlich eine Menge Gruppen, die zu Deinem Business passen. Lies in der Gruppenbeschreibung nach, ob man sich vorstellen darf und wenn ja, ob es dazu einen gesonderten Beitrag gibt, bei dem man kommentieren darf oder sogar einen extra Beitrag schreiben darf. Bei einigen Gruppen darfst Du sogar Deine FB- Seite und Deine Homepage verlinken. Einfacher kann man kaum werben.

8) Kooperationen

Hast Du ein Vorbild für Dein Business? Oder gibt es Produkte einer Firma, auf die Du schwörst? Dann frage doch einfach mal nach Kooperationen. Fall aber bitte nicht direkt mit der Tür ins Haus und plumpe Anfragen kommen meistens auch nicht gut an. Fange eventuell zunächst mit kleineren Partnern an, wenn Du Dir unsicher bist. Dann verspielst Du es Dir nicht direkt mit den Großen. Teilweise erfährst Du auf den Seiten „Kontakt“ oder „FAQ“ auch schon näheres zu Kooperationen, der entsprechenden Unternehmern. Deine Vorbilder kannst Du beispielsweise nach einem Gastartikel fragen, welcher zu Deinem Business passt.

9) Netzwerktreffen

Nicht nur online gibt es tolle Netzwerke, sondern auch offline. Diese Netzwerktreffen können Dir helfen, Kontakte zu knüpfen. Wenn Deine Zielgruppe Unternehmer sind, kannst Du auf Netzwerktreffen Deine Wunschkunden antreffen. Du kannst aber auch einfach von den Erfahrungen der anderen profitieren und auch hier können gute Gespräche und daraus Kooperationen oder sogar eine Zusammenarbeit resultieren.

10) kostenlose Webinare

Kostenlose Webinare haben einige Vorteile. Du kannst Dein Wissen vermitteln und dich als Experte positionieren. Du kannst über kostenlose Webinare aber auch verkaufen. Das Prinzip ist im Grunde einfach, die Umsetzung erfordert natürlich eine gewisse Investition an Zeit. Optimal sind Webinare, wenn Du digitale Produkte hast, Coach oder Berater bist. Dabei greifst Du ein Problem Deines Zielkunden auf und behandelst dieses. Du kannst im Webinar konkret Tipps geben, musst natürlich aber nicht Dein gesamtes Repertoire kostenlos raus hauen.

Ein konkretes Beispiel: Du hast ein EBook geschrieben: „100 Tipps, wie Du nebenbei mehrere tausend Euro sparen kannst“. Nun hälst Du zu dem Thema „nebenbei einsparen“ ein Webinar und gibst zehn gute, konkrete Tipps, die Du ausführlicher erklärst. Bis dahin hast Du noch nicht über Dein kostenpflichtiges Produkt gesprochen. Zum Ende des Webinares kommt Dein Produkt zum Einsatz, welches Du nun bewirbst. Zur Belohnung dafür, dass Deine Zuhörer bis zum Ende dabei waren, gibst Du einen Webinar- Sonderrabatt, aber natürlich nur, innerhalb 24 oder 48 Stunden.

Wenn Du überzeugend warst, wollen Deine Wunschkunden Dein Produkt jetzt unbedingt haben und kaufen.

Bonustipp: kostenlose Challenge

Du hast bereits die meisten der zehn Tipps oben umgesetzt und weißt, was Deine Kunden wollen? Dann biete als Coach, Berater oder Online- Dienstleister doch eine kostenlose Challenge an. Ja, eine Challenge erfordert meistens viel Arbeitseinsatz, dieser lohnt sich jedoch auch. So machst Du auf Dich aufmerksam. Wenn Du ein spannendes Thema gefunden hast und bewirbst, dann kommen auch die ersten Anmeldungen. Deine potenziellen Kunden haben ja nichts zu verlieren. Einmal ausgearbeitet, lässt sich die Challenge immer wiederholen und Du kannst sie stetig verbessern. Auch hier gilt, zum Schluss kannst Du verkaufen. Habe ein offenes Ohr für die Fragen Deiner Teilnehmer, dann erfährst Du sogar noch mehr über Deine Zielgruppe. Dabei würde ich Dir empfehlen, kürzere Challenges anzubieten. So bleiben Deine Teilnehmer motiviert und  bis zum Ende (und somit zum entscheidenden Punkt) dabei. Mache aber vorab klar, dass eine Challenge keine 1:1 Arbeit mit Dir ersetzt, falls Dein Business daraus besteht, 1:1 mit Deinen Kunden zu arbeiten. Das wäre viel zu aufwendig und Du sollst Dich ja nicht unter Wert anbieten.

Wie gewinnst Du Deine Wunschkunden? Ist bei den Tipps etwas dabei, was Du bereits umsetzt oder demnächst umsetzen möchtest?