Möchtest Du erfahren, wie Du einen Sales Funnel aufbauen kannst? Der sogenannte “Sales Funnel” ist in aller Munde. Aber was ist so ein Verkaufstrichter überhaupt und was macht er? Vereinfacht gesagt sorgt ein guter Sales Funnel dafür, aus Interessenten zahlende Kunden zu machen. Ziel ist es also, einen großen Trichter aufzubauen, in welchem oben viele Interessenten angesprochen werden und eine hohe Reichweite erzielt wird und unten Kunden heraus kommen, die auch hochpreisige Produkte kaufen. Die Anzahl der verschiedenen Stufen ist dabei nicht unbedingt relevant, denn es kann zwei oder beliebig viele Stufen geben. Ziel ist also nicht, bereits im 1. Schritt zahlende Kunden zu gewinnen, sondern Interessenten zu generieren, die nach und nach von dir und Deinen Produkten überzeugt sind. Diese Kunden sind später dann auch bereit, mehr Geld auszugeben.

 

Mit welchen Produkten kann ich einen Sales Funnel aufbauen?

In der 1. Stufe fängst Du idealerweise mit kostenlosen Produkten an. Das können beispielsweise Videos, Dein Bloginhalt oder auch ein Podcast sein. Wenn Du auf diesen Plattformen kostenlosen Mehrwert bietest, sind Deine Interessenten schnell bereit, auch ein Produkt für ein paar Euro zu kaufen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit zu erlangen. Wir kommen von den 0€-Produkten nun also zu den 10,-€-Produkten (es müssen nicht 10€ sein, jedoch handelt es sich um Niedrigpreis-Produkten).

In der 2. Stufe handelt es sich um Produkte, welche meistens sehr günstig sind. Innerhalb Deiner 1. Stufe der kostenlosen Produkte preist Du die Zusatzprodukte aus der 2. Stufe an. Das können beispielsweise Vorträge, Seminare, E-Books oder Bücher sein. Jetzt kommen wir in die nächste Stufe.

In der 3. Stufe sind wir nun bei Produkten, welche auch einen dreistelligen Betrag kosten können, demnach mittelpreisig sind. Wenn du mit den vorherigen Produkten überzeugen konntest, werden Deine Kunden auch bereit sein, mehr Geld auszugeben. Dazu gehören zum Beispiel Gruppen-Coachings, Online-Kurse und Seminare.

In der 4. Stufe kommen wir zu den höherpreisigen Produkten, im vierstelligen Bereich. Hierbei kann es sich um ein 1:1 Coaching handeln oder auch um ein Tagesseminar.

In der 5. Stufe kommen wir zu den Hochpreisprodukten, beispielsweise zwischen 5.000-10.000€. Der Kunde muss absolut überzeugt von Dir sein und von den vorherigen Produkten. Erst dann ist er bereit, solch eine Summe auszugeben. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Vortrag in einem größeren Unternehmen handeln oder aber ein mehrtägiges/ mehrwöchiges Seminar.

In der 6. Stufe kommen wir zu den lukrativsten Produkten, im 50.000€ Bereich. Solch ein Produkt kann nicht jeder anbieten. Dabei könnte es sich beispielsweise um eine Lizenz handeln für Unternehmen oder aber als Franchise-Anbieter.

Beachte bitte, die oben genannten Zahlen sind fiktiv und Du kannst auch jede andere Zahl verwenden. Dadurch sollen nur die Unterschiede der einzelnen Stufen verdeutlicht werden. Es kann auch mehr oder weniger Stufen geben, je nachdem, welche Produkte Du anbieten kannst.

 

Wie wird ein Sales Funnel umgesetzt?

Als Erstes überlege Dir Produkte für jede der einzelnen Stufen. Vielleicht hast Du für verschiedene Stufen schon verschiedene Produkte, wenn nicht, mache Dir Gedanken, was Du anbieten könntest. Nun entwickelst Du guten Content für die erste Stufe. Diesen kannst Du im nächsten Schritt entweder bewerben oder Du bist entsprechend überall aktiv um die Aufmerksamkeit auf Dich zu ziehen. Im nächsten Schritt entwickelst Du für jede Zielgruppe ein entsprechendes Produkt für die 2. Stufe und bewirbst diese bereits in der 1. Stufe. Es handelt sich bei einem Sales Funnel um einen Prozess, der sich immer weiterentwickelt. Umso bekannter Du bist, umso mehr potenzielle Kunden kommen oben in den Trichter. Umso hochwertiger Deine 0€-Produkte sind, umso mehr Potenzielle Kunden rutschen auch in Stufe 2 und darüber hinaus. Irgendwann läuft alles vollautomatisch. Ist Dein Sales Funnel erst einmal ausgereift und Du als Experte positioniert, kommen Interessenten automatisch oben in den Trichter und laufen immer weiter nach unten durch.

Hast Du bereits einen eigenen Sales Funnel? Wenn nicht, was hindert Dich daran, wovor schreckst Du zurück?